Regelbetrieb in Kitas und Tagesbetreuung sowie Grundschulen

23. Mai 2020

REGELBETRIEB IN KITAS UND TAGESBETREUUNG SOWIE GRUNDSCHULEN

Seit dem 8. Juni findet der Regelbetrieb in Kitas und Tagesbetreuung wieder eingeschränkt statt, die Grundschulen sollen zum 15.06. für alle Jahrgänge sogar wieder den Normalbetrieb aufnehmen.

Liebe Eltern, nach aktuellerEntscheidung der Landesregierung NRW wurde zum 8. Juni In den Kitas und in der Tagesbetreuung der Regelbetrieb wieder eingeschränkt aufgenommen. Alle Eltern haben nun die Möglichkeit, Ihre Kinder in die Betreuung zu geben – dies jedoch mit einer um 10 Wochenstunden reduzierten Betreuung, also 15, 25 bzw. 35 Stunden.

Für viele von Ihnen treten damit die lang ersehnten Erleichterungen in der Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung ein und Ihre Kinder können sich wieder auf die Begegnungen und das Spielen mit den anderen Kindern in der Gruppe freuen. Aktuell erreichen mich aber auch Hilferufe von Kita-Eltern, die bei bisher höheren Betreuungsumfängen die eingeschränkten Betreuungsumfänge nicht mit ihrer Arbeitsstelle in Einklang bringen können. Die Verwaltung steht hier in engem Dialog mit den Einrichtungsleitungen, inwieweit darüber hinaus gehende Betreuungsumfäge in Härtefällen möglich sind. Da die Kinder mit einem erhöhten Umfang aus verschiedenen Gruppen nach den Corona-Bestimmungen aber nicht zusammengeführt werden dürfen und die Kitas noch nicht über die volle Personalstärke verfügen, wird dies nur eingeschränkt möglich sein.

Das Land NRW hat in der Abwägung den Bedürfnissen aller Kinder nach Betreuung den Vorrang gegenüber den wie oben betroffenen Eltern eingeräumt.

Die Stadt Voerde und die Kitas sowie Tagespflegepersonen stehen nun vor der großen Herausforderung, die vorgegebenen Hygiene – und Abstandsregeln umzusetzen. Dabei ist nicht nur das Wohl der Kinder in den Blick zu nehmen, sondern in gleichem Maße auch der Schutz der Erzieherinnen und Erzieher. Aktuell geht die Stadt davon aus, dass rund 30 % der Erzieherinnen und Erzieher nicht zur Verfügung stehen. Es wird daher in erster Linie darum gehen, mit einem eingeschränkten Personalschlüssel das vorgesehene Betreuungsangebot so gut wie möglich umzusetzen. Für die Monate Juni und Juli sollen nach Festlegung des Landes NRW die Elternbeiträge jeweils zur Hälfte erhoben werden. Die Stadt Voerde bereitet hierzu gerade die notwendigen Beschlüsse vor.

Die Grundschulen sollen eine Woche später, also zum 15.06. wieder den uneingeschränkten Regelbetrieb für den Unterricht und die offene Ganztagsbetreuung aufnehmen. Für Eltern mit Geschwisterkindern im schulpflichtigen Alter tritt somit nur eine teilweise Erleichterung ein. Die gerade entwickelten Regelungen und Organisationskonzepte müssen nun in den Schulen überarbeitet werden, damit es am 15.06. losgehen kann. 
Die OGS-Beiträge für die Monate Juni und Juli werden nach Entscheidung des Landes ebenfalls für 50 % erhoben.

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