Entwicklung der Kraftwerks-Fläche Möllen

26. Juni 2020

Entwicklung der Kraftwerks-Fläche Möllen

Heute konnte endlich der für März geplante und wegen Corona abgesagte Besprechungstermin mit Vertretern des Landesministeriums für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung, Vertretern der Eigentümer Steag und RWE und der Stadtverwaltung stattfinden.

In der Sitzung des Stadtrates am 23. Juni wurden die Entwicklungsmöglichkeiten sehr kontrovers diskutiert, obwohl sich doch in der Zielrichtung alle Fraktionen einig waren: eine verträgliche gewerbliche Entwicklung mit positiven Zukunftsperspektiven für Möllen und den Wirtschaftsstandort Voerde. Wohnen und Gastronomie sollen dabei eine nennenswerte Rolle spielen.

Diesen Willen der Möllener Bevölkerung und der Voerder Politik, der auch meiner Überzeugung entspricht, habe ich bereits gegenüber dem RVR und Ministerin Ina Scharrenbach vorgebracht. So kam es zu dem heutigen Termin.

Diese Ziele wurden heute von den Landesvertretern bekräftigt. Keinesfalls werde mit der Festlegung als sog. Kooperationsfläche eine „schwerindustrielle Entwicklung“ vorgeprägt, zumal der Standort erhebliche Flächenrestriktionen – auch für Logistik – aufweist. Wegen der einzigartigen Lage am Rhein sei der Standort zum Wohnen sehr attraktiv. Wichtig ist, dass die Stadt über die Bauleitplanung, d.h. die notwendige Aufstellung des Bebauungsplans, sehr konkret bestimmen kann und wird, was auf der Fläche möglich sein wird.

Voraussetzung für jede Entwicklung ist jedoch, dass sie wirtschaftlich tragfähig ist.
Dabei werden die Verwaltung und die Eigentümer RWE und Steag in enger Abstimmung den weiteren Entwicklungsprozess gestalten.

Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass Politik und Öffentlichkeit frühzeitig und umfassend informiert und beteiligt werden.

Fazit: ein guter Termin, der vielleicht etwas Entspannung in das Thema bringen wird.

VERNÜNFTIGE UND ZUKUNFTSFÄHIGE NACHFOLGENUTZUNG

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Nach Trockenlegung der Anlagen und Ausbau der verwertbaren technischen Komponenten ist sichtbar nicht mehr viel passiert. Eine Gesamtfläche von rund 60 ha wartet auf den Abriss und eine vernünftige und zukunftsfähige Nachfolgenutzung.

Die Eigentümer Steag und RWE haben sich frühzeitig gemeinsam mit der Stadt Voerde auf den Weg gemacht und mithilfe einer Machbarkeitsstudie Perspektiven für eine solche Nachfolgenutzung entwickelt. Die Ergebnisse wurden in einer Bürger Informationsveranstaltung am 7. November 2019 vorgestellt.

Hierbei wurde von den Bürgerinnen und Bürgern in einer interessanten und engagierten Diskussion der Wunsch bei äußert, neben einer Nutzung für gewerbliche Zwecke sowie für Gastronomie und Hotelbetrieb auch eine anteilige Wohnnutzung zu realisieren. Aufgrund der hervorragenden Lage direkt am Rhein und in mitten der wunderschönen Kulturlandschaft ist dies mehr als verständlich.

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Monatliche Video-Information vom 02.10.2020

Die Rückschau auf den zurückliegenden Monat, der Ausblick auf den folgenden Monat und wozu gibt es aus den vergangenen Themen bzw. Videos Neuigkeiten/Entwicklungen.